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Lizenzmanagement mit der DeskCenter Management Suite

Wednesday, 30. July 2008

8 Monate auf Bewährung wegen Lizenzverstößen

„Der IT-Administrator einer süddeutschen Spedition wurde vor Gericht zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er hatte auf über 200 Firmenrechnern Software installiert, ohne diese vorher zu lizenzieren.“ (Quelle: InformationWeek CMP-WEKA GmbH & Co. KG)

Das brachte dem IT-Admin eine Bewährungsstrafe von 8 Monaten und dem Unternehmen zusätzlich eine satte Lizenz- und Schadensersatzzahlung von ca. 200.000 Euro. War das ein Einzelfall? Wohl kaum. „EU-weit wurden von der BSA im ersten Halbjahr 2008 bereits über 170 Fälle von unlizenziertem Softwaregebrauch registriert, die zu Straf- und Lizenzzahlungen von 5,4 Millionen Euro führten. “Jetzt fragt man sich vielleicht, warum nicht einfach versucht wird, das ganze Problem schon bei der Entstehung anzupacken. Schließlich kann man ja nicht wollen, dass ständig die Gefahr von Geld- oder Gefängnisstrafen über einem schwebt. In vielen Fällen ist das aber gar nicht so einfach und hat, je nach Blickwinkel, unterschiedliche Gründe.

Fangen wir mal beim Administrator an. So einfach diese Begründungvielleicht klingen mag, aber das Grundproblem hier ist meist schlicht und ergreifend: Zeitmangel und Überlastung. Dass einem die Dringlichkeit einer einwandfreien Lizenzierung nicht so direkt ins Auge springt wie ein defekter PC, ein ausgefallener Server oder die neue Mitarbeiterin, die unbedingt heute noch das neue Programm braucht, versteht sicher jeder.

Wozu führt das dann? Die Übersicht (sofern überhaupt mal eine vorhanden war) geht irgendwo auf dem Weg zwischen defektem Drucker und Betriebssysteminstallation verloren. Der Admin weiß unter Umständen gar nicht mehr, was alles so auf den Rechnern installiert ist, zumal viele Anwender selbst Software installieren. Je länger das so bleibt, umso schlimmer wird es natürlich. Das soll aber nicht heißen, dass eine unsaubere Lizenzierung als unwichtig abgetan werden sollte. Im Gegenteil! Wie man sieht, können hier sogar die schwerwiegendsten Probleme entstehen.

Warum macht die Geschäftsführung nichts dagegen? Schließlich geht es hier um viel Geld. Die Antwort ist nicht schwierig: Wie soll man in etwas eingreifen, von dem man nicht mal ahnt, dass es überhaupt existiert? Meist haben Geschäftsführer nämlich ganz andere Dinge zu tun, als sich einen Überblick über die korrekte Lizenzierung der Software zu verschaffen. Oder den genauen Bestand an Programminstallationen im Kopf zu haben. Warum sollte das auch so sein? Schließlich gibt es dafür ja jemanden, der sich um solche Dinge kümmert. Den Admin. Aber der hat keine Zeit.

Dabei hätten wir helfen können, denn d>ie DeskCenter Management Suite erkennt lizenzpflichtige und nicht lizenzpflichte Anwendungen und verwaltet diese.

Was bringt Lizenzmanagement also letztendlich?

Kurz und knapp: Schutz des Unternehmens vor rechtlichem und wirtschaftlichem Schaden.

  1. Rechtssicherheit durch den ständigen Überblick über die im Unternehmen verwendeten Softwarelizenzen und dadurch Vermeidung der (versehentlichen) Verletzung von Urheberrechten und Sicherheit bei der Einhaltung von Lizenzverträgen.
  2. Kostenersparnis durch Aufdecken von versteckten Einsparungspotenzialen.

Zeitsparend und sicher: Lizenzmanagement mit der DeskCenter Management Suite

Das Lizenzmanagement mit DeskCenter ist ganz einfach und unkompliziert:Die Lizenzerkennung beruht auf einer Lizenzdatenbank, die ca. 20.000 Datensätze mit bis zu 60 Regeln pro Softwareprodukt umfasst. Dadurch kann man in den inventarisierten Softwareprodukten gezielt nach lizenzpflichtigen Anwendungen scannen und Lizenzgruppen erstellen. Die Hersteller der Produkte werden dabei, wenn gewünscht, auch gleich erkannt. Praktischen Nutzen erhält das Ganze also nicht nur durch die große Zeitersparnis, sondern auch dadurch, dass man sich nicht damit auseinander setzen muss, welche Anwendung oder Version nun letztendlich zu welcher Lizenz gehört, da man ja häufig nicht alle Lizenzmodelle auswendig kennt.

Sicherheit und Übersicht wie von Zauberhand?

Mit dem sogenannten Lizenz-Wizard hat man mit wenigen Handgriffen einen Gesamtüberblick über die im Unternehmen installierten Produkte und deren Lizenzierung. Grundlage dafür ist die Inventarisierungsfunktion (im Basismodul enthalten), die automatisch alle installierten Softwareprodukte auf den PCs erfasst.

Darum ist es so einfach: Der Lizenz-Wizard ist in die Softwarelizenzübersicht integriert und kann von dort aus gestartet werden. Sofort kann dort ein Lizenzscan ausgeführt werden. Es ist egal, ob bereits Lizenzen angelegt worden sind, oder nicht.

Vor einem Lizenz-Scan hat man die Möglichkeit, verschiedene Erkennungsoptionen auszuwählen.

  1. Lizenzpflichtige Produkte: Durch Aktivierung dieser Option wird ein Scan nach bereits inventarisierten, lizenzpflichtigen Softwareprodukten durchgeführt.
  2. Nicht lizenzpflichtige Produkte: Durch Aktivierung dieser Option wird ein Scan nach bereits inventarisierten, aber nicht lizenzpflichtigen Softwareprodukten durchgeführt.
  3. Hersteller übernehmen: Durch Aktivierung dieser Option werden Hersteller von Softwareprodukten, welche bei einem Scan nach Lizenzen gefunden werden und noch nicht im System Manager vorhanden sind, automatisch angelegt.
  4. Dateiscan übergehen: Durch Aktivierung dieser Option werden die Dateien auf den PCs während des Lizenzscans nicht ausgewertet.

Dateiscan?

Der Dateiscan ergänzt das Lizenzmanagement um eine Funktion zum Abgleich von Dateien auf den inventarisierten Systemen.

Wozu dient der Dateiscan?

Nicht jedes Softwareprodukt muss installiert werden. Oft genügt das Kopieren einer Programmdatei oder sogar nur eines Links, um die Software zu starten und damit kostenpflichtig zu nutzen (z.B. Applikationen ohne Installationsroutine, Applikationen, die auf einem Server liegen und wo lediglich eine ausführbare Datei gestartet werden muss). Der Dateiscan erlaubt also, auch die Programme zu identifizieren, die auf den PCs nur in Dateiform vorliegen.

Mit „Erkennung starten“ wird dann der tatsächliche Lizenzscan angestoßen.

Sobald der Lizenzscan beendet ist, wird ein Fenster angezeigt, in dem die gefundenen Softwareprodukte aufgelistet werden.Um die gefundenen Lizenzen in die Lizenzübersicht innerhalb der DeskCenter Lizenzverwaltung zu importieren, muss man jetzt nur noch auf „Lizenz importieren“ klicken.

Unterlizenzierte und Überlizenzierte Softwareprodukte werden farblich hinterlegt und sind schnell identifizierbar. Mit der Lizenzvertragsverwaltung und der ständigen Überwachung aller Clients über die Softwareinventarisierung sind eine sichere Lizenzkontrolle und ein zeitsparendes, aber sehr genaues Software Asset Management (SAM) möglich.