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Speicherbedarf und Systemanforderungen der DeskCenter Management Suite

Friday, 15. August 2008

Grundsätzlich speichert die DeskCenter Management Suite ca. 0,7 MByte reine Inventarisierungsdaten pro PC. Dadurch ist das DeskCenter Inventory auch für Netzwerke in denen nur eine geringe Bandbreite zur Verfügung steht geeignet. Das Verteilen der Netzwerk- und Serverlast kann zusätzlich durch das Erstellen von Zeitplänen optimiert werden. Falls Dateien (z.B. Dokumente für PCs, Assets, Software, Benutzer oder Helpdesk-Tickets) in der Datenbank gespeichert werden, ist zu bedenken, dass dies die Datenbankgröße beeinflusst.

Rechenbeispiel für 250 PCs: 0,7 MByte x 250 = 175 MByte Speicherbedarf der Datenbank ohne eingebettete Dateien

Für Unternehmen mit weniger als 750 PCs kann dabei die kostenlose Variante, der Microsoft SQL Server EXPRESS verwendet werden. Wenn die lizenzpflichtige Version des Microsoft SQL Server zum Einsatz kommt, ist zu beachten, dass CALs (Client Access Licence) erworben werden müssen. Die Anzahl richtet sich dabei nach den lizenzierten Helpdesk Arbeitsplätzen. Wird das Helpdesk Modul nicht eingesetzt ist nur eine CAL für den Microsoft SQL Server zu erwerben.

Die DeskCenter Management Suite sowie die Inventarisierungskomponenten (Dienste) benötigen keinen dedizierten Server, sondern können zusätzlich zu anderen Anwendungen auf einem Standard PC oder auch Server installiert werden. Des Weiteren ist eine Domänenstruktur (ADS/NDS) nicht notwendig, da über einen IP-Scan oder den Computerbrowserdienst PCs importiert werden können. Um PC Systeme zu inventarisieren stehen vier verschiedene Wege zur Verfügung (Windows Dienst, Logon-Script, Offline Inventory, Agent). Es ist nicht erforderlich, auf den PCs eine zusätzliche Software („Agent“) für die Inventarisierung zu installieren (Ausnahme: Modul Softwareverteilung).

Welche Daten werden bei der Inventarisierung gesammelt?

Zuerst erfolgt die Anlage des Datensatzes und anschließend die Inventarisierung durch Füllen der Felder des Datensatzes. Bei der Inventarisierung werden pro PC zwischen 1600 und 3500 verschiedene Informationen ausgelesen und in der Datenbank gespeichert. Somit stehen diese Daten auch zur Verfügung, wenn der PC ausgeschaltet ist. Dies sind detaillierte Informationen über Anwendungen (Betriebssystem, die installierte Software, Treiber, etc.) und die Hardware (Prozessoren, Bios, Netzwerkkarten, etc.) eines PCs.

Welche Mindestausstattung benötigt ein PC um inventarisiert zu werden?

  1. Microsoft Windows Betriebssystem (Windows 95/98/ME, NT4 SP6, 2000 SP2, Server 2003/2008, XP oder Vista)
  2. WMI (Windows Management Instrumentation, ab Windows 2000 standardmäßig installiert) und MSDAC 2.7 SP1
  3. Standard PC mit Intel® oder AMD® Prozessor mit 166 MHz
  4. 32 - 512 MB Hauptspeicher (abhängig vom Betriebssystem)
  5. Optional: Netzwerkanschluss (die Inventarisierung kann auch lokal ohne eine Netzwerkverbindung durchgeführt werden)

Welche Voraussetzungen sind notwendig für die Installation und den Betrieb der DeskCenter Management Suite?

  1. Microsoft Windows Betriebssystem (Windows Server 2003/2008, XP oder Vista)
  2. MSDAC 2.7 SP1 für die Kommunikation mit der DeskCenter Datenbank
  3. Microsoft SQL Server ab 2000 oder Microsoft SQL EXPRESS
  4. Intel® oder AMD® Prozessor mit mind. 800 MHz
  5. 512 MB Hauptspeicher
  6. Erforderlicher Festplattenspeicher: ca. 450 MB für die Standardinstallation
  7. Netzwerkanschluss